
20. let’s leave, I’m almost happy here (Amsterdam)
Was um mich ist
Wörter und Phrasen /
Aus den Niederlanden

20. let’s leave, I’m almost happy here (Amsterdam)

19. Jede Situation wieder, jedes Gespräch, jedes Anblicken machen uns verhalten mit euch nach einer unbestimmten Ahnung, einer vagen Vermutung.
improvisatie
laten we vandaag
onzichtbare kleren
aantrekken.
dan bespelen we
elkaar.
met verzonnen dialogen
fantaseren er emoties bij
jou gezichtsuitdrukking
op die van mij.
als kinderen
sprookjesfiguren
of ordinaire acteurs.
ik ga wel als eerste
val jij maar in
bedenken we samen
waar de scène strandt.
Joep aan den Boom
joepaandenboom.tumblr.com
Gleichzeitig Sagend (1. Stock, 3. Stock: N); “VON MEINEM BALKON”
Dein Brief die MUSCHELN Ich hab mich sehr sehr gefreut Und Deine Adresse? Mein Umzug, WG in der Stadt (zwei Maedchen außer mir, polnisch und serbisch, sehr nett beide auf den ersten Blick), Drei Touren mit dem Rucksack. 40 km mit dem Rad ich vorhin (Und dann musste ich an M und dich denken und so lachen. Wobei, Hamburg ist schon noch weiter Und ich war so müde.), Und morgen Utrecht. Hier faehrt niemand: Rad, weil die Stadt so starke Steigungen hat oder weil es einfach zu heiss ist. (Ich vermisse mein Fahrrad ein wenig.) JA: das Wetter ist immer noch ziemlich heiss, aber man merkt schon, dass es langsam Herbst wird. / Wirklich anstrengender Umzugstag Bin jetzt dabei, mein Zimmer Das Licht hier ist So grell.


Nochmal Spätsommer und ach, wie gut ist so ein Wiedersehen. Danke an Till für das Foto
Was machst du, während wir nicht etwas aussprechen? Wenn wir nicht die Möglichkeit haben, uns zu erzählen?

Querida Anna: Einen Dank für diese Aussicht in einen anderen Morgen hinein. Was ist, worauf du wartest: Der Bus, der dich nachhause bringen soll, der neue Tag, der alte Tag, der Frühling?

Liebe Marie,
frühmorgens, wohl gegen sechs Uhr, werde ich von einem dumpfen, lauten Geräusch geweckt. Wie ein Blasebalg. Oder wie der Atem eines Riesen. Die Neugier siegt über meine Müdigkeit und ich schaue durch eines der kleinen Fensterchen unserer Holzhütte nach draußen. Es ist ein ungewöhnlicher, einzigartiger Ort – die Hütte steht auf einer Dachterrasse und bietet Blick über das kappadokische Dorf Göreme. Feenkamine sind zu sehen, Spitzfelsen, Häuser in Stein gehauen. Ich bin überwältigt. Doch das Atmen kann ich nicht orten.
Also raffe ich mich auf und schleife meine müden Glieder nach draußen. Mein Blick gleitet nach oben – unzählige bunte Punkte sind am Himmel zu sehen, von unterschiedlicher Größe und Farbe. Heißluftballone. Einer von ihnen direkt über mir. Das Feuer schießt in regelmäßigen Abständen in die Luft und gibt ein atemgleiches Geräusch von sich. Sie sind es, die atmen. Ich staune und wundere mich über die Schönheit der Welt!
Nina

Steinere Straßen, die federn unter deinem Schritt. Läden, die dir ihre blau, grün, gelben Türen öffnen. Wörter, die sich in dir bilden und ordnen und vertauschen, du suchst was.

LIEBE TERESA, hab vielen Dank für deine Karte, ich hab mich riesig darüber gefreut, als ich sie auf dem Weg zur Uni in meinem roten BRIEFKASTEN gefunden habe. Ob ihr jetzt schon wieder zurück seid? Hier gibts zwar keinen Markt auf Holzbooten, immerhin aber einen großen Fluss. Von hier aus könnten wir zum Rhein und dann immer weiter nach Süden. Bis wir uns wieder hören, sei umarmt, deine MARIE
Was ist es, wenn sich in der seit Tagen grauen Stadt zum ersten Mal wieder die Sonne zeigt und du verstehst, dass der düstere Himmel eben genau dieser sein musste? Er hat der Sonne Schutz geboten, sie ist jetzt als Neue wieder da. Und du siehst sie in ihrem Herbstkleid, unendlich schön und du findest die rostroten Wege, auf denen du gehst, wie angemalt, damit sie das warme Gelb betonen, das durch die Zweige der Bäume hindurch auf dem Grund Muster wirft, und das Grün der Kastanienhüllen und das Braun ihrer Früchte.
Du beginnst zu rennen, immer schneller, über die Brücke, entlang an deinem Kanal aus Eisenbahnenschienen. Du siehst die wild bewachsenen Gärten neben dir, die Backsteinhäuser, sie liegen im Schatten, nur ihre Mansardendächer werden noch von der Sonne beschienen, und die Kamine, die weit nach oben ragen. Und du vertraust den Menschen, die dir freundlich begegnen und lächeln von der Schönheit des Herbsts.